Épi

EIN STÜCK FRANKREICH IN DEUTSCHLAND
Boulangerie & Patisserie



Bericht: Sascha Perrone  |  Fotos: Sascha Perrone
- 11.12.2015 -


SP



Heute stand ein Tête-à-Tête auf unserer To-Do-Liste - allerdings nicht als Rendezvous, sondern als Frühstück im Épi. Das Épi wird wahrscheinlich noch nicht jedem etwas sagen, denn es eröffnete ganz frisch im September 2015 und ist deshalb noch relativ jung in Düsseldorf. In unseren Nachbarstädten wie Köln, Bonn und Münster kennt man diese Boulangerie und Patisserie bereits, denn dort ist das Konzept schon seit mehreren Jahren mit insgesamt sieben Filialen vertreten - was liegt also näher als die achte Filiale in unserer schönen Landeshauptstadt zu eröffnen.

Wir haben das Épi als Tipp von einem Bekannten bekommen und so machten wir uns also auf, zu unserem besagten "Tête-à-Tête". Und gleich beim Betreten des Laden spielten mehrere unserer Sinne verrückt, als ein unglaublicher Geruch nach frisch Gebackenem in die Nase stieg und die Augen in einer großen Auslage, prall gefüllt mit den tollsten französischen Back- und Süßkreationen von vorne nach hinten und oben nach unten sprangen. So fiel unser Blick auf Goutte (in Tropfenform gebackene "Brötchen"), Apéro (Roquefort eine Gebäckstange, veredelt mit hochwertigem Roquefort), Bateau (zwei kleine aneinander gebackene "Brötchen"), Croissants und Briochette à tête (eine süße Leckerei, wahlweise auch mit Schoko-Nuss oder Aprikosen-Füllung). Dazu gibt es aus der Patisserie Eclairs, Tartelettes, Macarons und allerlei andere süße Verführungen. WOW!

Erstmal kurz inne halten, dann in den hinteren Bereich durchgehen und an einem der Holztische Platz nehmen. Insgesamt wirkt das Épi wie ein modernes Bistro: Helle Wände, helle Regale, viel Licht, viel Holz, ein mit schwarz/weiß-Muster gefliester Boden - fehlt nur noch typisch leise, französische Bistromusik im Hintergrund und man würde sich fast wie in Paris fühlen.

Bevor wir uns das Konzept und die Speisekarte etwas genauer anschauen, werfen wir zunächst einen Blick auf die handgeschriebenen Tafeln an den Wänden, wovon eine den Titel "Petit déjeuner", also Frühstück, trägt. Lange überlegen müssen wir nicht und wollen wir auch nicht, denn nach unseren ersten Eindrücken Hunger bekommen und entscheiden uns direkt für unser "Tête-à-Tête...Frühstück-für-Zwei".

Während wir warten erfahren wir, dass das Épi fast alle verwendeten Rohstoffe direkt aus Frankreich importiert. So stammt das Mehl von einer Mühle in der Nähe von Paris, welches zwar dreimal so viel kostet wie hier, aber nur damit erhält man halt ein wirklich französisches Baguette. By the way: Die Brote werden hier alle von Hand gefertigt. Qualität scheint im Épi also oberste Priorität zu haben.
Unterstrichen wird dies auch bei einem Blick in die Regale, in welchen Limonaden, Tee, Weine, Aufstriche und Ähnliches zu finden sind, wobei diese ausschließlich französischer Herkunft sind und von denen einige auch den Zusatz "Bio" tragen.

Während wir noch über diese unerwartete Vielfalt staunen, wird nach und nach unser Tisch eingedeckt und wenige Minuten später stehen frische, duftende Croissant, Goutte, Baguettes und Briochette vor uns, umrundet von Tellern mit Schinken, Salami, Käse, Marmeladen und Honig, sowie echter französischer Butter. Dazu gibt es Kaffee und Tee, sowie frisch gepressten Orangensaft.

Eine Stunde später ist von unserem Tête-à-Tête nicht mehr viel übrig, obwohl es auch locker für drei Leute oder zwei Pärchen gereicht hätte. Wir treffen allerdings den Entschluss, das Mittagessen heute ausfallen lassen.

Beim Verlassen des Épi schauen wir noch einmal in die prall gefüllt Theke und denken ganz im Stillen: "Wir kommen wieder..."








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