Lido

FEINSTE FRANZÖSISCHE KREATIONEN
im Medienhafen



Bericht: Sascha Perrone  |  Fotos: Sascha Perrone
- 23.11.2016 -


SP


In Düsseldorf haben wir ja bekanntlich die „längste Theke der Welt“. Aber irgendwie gibt es ja eigentlich zwei davon, denn was beim Thema Trinken und Feiern die Altstadt ist, ist beim Thema Essen der Medienhafen. Hier reiht sich ein Restaurant ans andere, so dass man fußläufig innerhalb von fünf Minuten mehr als 30 Restaurants erreichen kann.

Eine der exklusivsten Adressen in diesem genussfreudigen Areal, ist für mich das Lido. Es liegt mitten auf der Fußgängerbrücke, welche von der Straße „Am Handelshafen“ hinüber auf das „Julo-Levin-Ufer“ reicht und springt mit seiner würfelartigen Architektur gleich ins Auge. Drinnen erwartet den Gast ein einzigartiges, lichtdurchflutetes  Ambiente, welches auf zwei Etagen durch eine puristische Einrichtung gepaart mit moderner Kunst eine „Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt“. Der wunderbare Blick auf den Rhein und den Hafen unterstreicht dies.

Das Lido überzeugt aber nicht nur durch eine außergewöhnliche Architektur, sondern auch durch außergewöhnlich gutes Essen. Verantwortlich dafür ist Florian Ohlmann, ein grundsympathischer junger Koch, den ich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sehr schätze. Bevor er 2008 ins Lido wechselte, war er drei Jahre bei Alain Ducasse in Paris, wo er unter anderem im Restaurant Jules Verne in den luftigen Höhen des Eiffelturm und im, mit drei Sternen im Guide Michelin ausgezeichneten, Restaurant Relais du Parc arbeitete.

Diese Erfahrung findet sich auf der Speisekarte wieder, wo feinste französische Kreationen in drei Kategorien aufgeteilt sind. In der Kategorie „Grand Cru“ erfreut man sich beispielsweise an Zander-Weißwurst, geangeltem wilden Steinbutt oder dem Zwerg-Perlhuhn, während in der Kategorie „Premier Cru“ unter anderem ein gebeiztes Kalbsfilet oder ein Hirschrücken mit Wildkräutern zur Auswahl stehen. In der Kategorie „Les Classiques“ gibt es Fleischgenuss vom Charolais Rind, entweder als Tomahawk-Variante für zwei Personen oder als Entrecôte.

Ich halte es auch heute mal wieder so, wie ich es oft tue, wenn die Auswahl groß ist und überlasse Florian Ohlmann die Entscheidung was auf den Tisch kommt. Und auch im Lido bestätigt sich, dass diese Vorgehensweise genau richtig ist.


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Los ging es mit Ziegenkäse vom Hof Nilgen Schmitz mit roh marinierter Rotkohl, Mango, Estragon- Emulsion  und Haselnusscrumble.


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Anschließend gab es eine, gewollt lauwarme, Langoustine, die von Pinienkern-Vinaigrette, Tartelette von geschmorter Birne und gerösteter Blumenkohl begleitet wurde.


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Dritter Gang war ein gebratener Rochenflügel mit Süßkartoffeln, Feigen und Erdmandel-Beurre blanc.


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Eine kleine Erfrischung.


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Weiter ging es mit einem sensationelle guten Beef Wellington, bevor das Menü mit feinen Schoko- und Sorbetvariationen süß abgeschlossen wurde.


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Die Weinbegleitung.


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Das Interieur.


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Vielen Dank Florian für ein grandioses Menü!


Übrigens: Mit dem Lido-Bistro gibt es in Sichtweite eine weitere Location der Lido Gastronomie, wo man in entspannter Atmosphäre „einfach gute“ Gerichte, süße Leckereien und eine hervorragende Weinauswahl genießt.



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