Fleher Hof

Früher wurde hier getanzt, später traditionell gespeist und heute wird hier genossen.

Bericht: Sascha Perrone  |  Fotos: Sascha Perrone
- 03.12.2017 -


SP


Für mich einmal quer durch die City, ganz am südwestlichen Stadtrand und nur einen Steinwurf vom Rhein entfernt, liegt das Örtchen Flehe - einer der kleinsten Stadtteile Düsseldorfs. Dieser Stadtteil beheimatet ein rotes Backsteinhaus, welches den Namen Fleher Hof trägt und sich seit nunmehr fast 100 Jahren, nicht nur für die Fleher, als Institution der Geselligkeit etabliert hat. Früher wurde hier getanzt, später dann auch traditionell gespeist. Heute wird hier genossen.


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Verantwortlich dafür sind Melanie Lorbach und Dennis Schürmann, die das Restaurant in diesem Jahr übernommen, modernisiert und kulinarisch auf ein neues Level gehoben haben. Beide haben ihre gastronomische Laufbahn in renommierten Häusern wie dem Breidenbacher Hof begonnen und über die Jahre reichlich Erfahrung in der gehobenen Gastronomie gesammelt - Dennis zuletzt als stellvertretender Küchenchef bei Holger Berens im Berens am Kai, Melanie als Sommelière und Weinfachberaterin bei Ralf Bos.


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Im Fleher Hof bringen sie nun ihre Begeisterung für die gehobene Küche mit ein, ohne jedoch die Tradition und die Bodenständigkeit zu verlieren. So gelingt es ihnen  perfekt, der deftigen, rheinischen Küche einen feinen und kreativen Touch französischer Brasseriekultur beizumischen - sowohl in der Küche, als auch im Service, den Melanie freundlich und zuvorkommend voll im Griff hat.

Ich probiere mich bei meinem Besuch ein wenig querbeet durch die, knapp 20 Gerichte umfassende, Speisekarte.

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Als Vorspeise starte ich mit den Burgunder Schnecken. Dennis bezieht diese direkt aus Straßburg und bereitet sie ganz klassisch zu mit selbstgemachter Knoblauchbutter.



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Immer wieder gerne esse ich „Himmel un Ähd“. Man traut es sich ja kaum zu verraten, aber die Blutwurst hier kommt aus Köln - wobei ich wirklich gestehen muss, dass die Kölner das echt noch einen Ticken besser machen als die Düsseldorfer. Geschmacklich einfach
TOP und in Kombination mit dem klassisch zubereitetet Kartoffelstampf und den  selbst eingeweckten Zwiebeln und Äpfeln richtig klasse.


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Auch beim Des- sert überzeugt Dennis nochmals durch seine Taktik des „selber Einwecken“, denn die Weinbergpfirsiche sind unglaublich schmackhaft, aromatisch und punkten im Zusammenspiel mit Brombeeren und einer klassisch französischen Schokoladen-Mousse.


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Fleher Hof
Fleher Str. 254
40223 Düsseldorf
Tel: 0211 - 31 19 57 11
Mi. bis Mo.: 17.30 - 23 Uhr
So.: 12 - 15 und 17.30 - 23 Uhr
Di.: Ruhetag

www.fleherhof.de

www.facebook.com/restaurant.fleherhof/