Hitchcoq

Nashville Hot Chicken - ein absoluter Fingerablecker
- ein Bericht von Sascha Perrone -


SP


- 21.11.2018 -



Wenn ich an den Namen Alfred Hitchcock denke, verbinde ich diesen ganz automatisch mit Nervenkitzel und Spannung. Und auch wenn man die Schreibweise ein wenig abändert nämlich am Ende mit einem q anstatt dem ck bleibt es spannend, denn eben jenes Hitchcoq hat vor knapp zwei Monaten sein Opening in den ehemaligen Räumen des Ratatouille auf der Nordstraße angekündigt. Das für mich allerwichtigste dabei ist, dass hier etwas angeboten werden soll, was es noch nicht in unserer Stadt gibt: Nashville Hot Chicken!
Also endlich mal eine potentielle Neueröffnung außerhalb des Mainstreams.

Letzte Woche war es dann soweit und nach knapp sechs Wochen Renovierung und Umbau öffnete das Hitchcoq seine Türen. Heute auch für mich und glücklicherweise sogar exklusiv außerhalb der normalen Öffnungszeiten, so dass ich in Ruhe mit Ben und Fabian, den beiden Inhabern, quatschen konnte und euch mit einigen aktuellen Impressionen versorgen kann.

Zunächst interessiert mich natürlich, was es mit dem Nashville Hot Chicken auf sich. Dazu erklärt mir Ben, dass er die Idee dazu aus Australien mitgebrachte, wo er viele Jahre in Melbourne lebte und wo er dem Hot-Chicken-Kult aus den USA verfallen ist. Für das Hot Chicken wird bestes Kikok-Maishähnchen für 24 Stunden eingelegt, wodurch es „super juicy“, also richtig schön saftig wird, bevor es dann zur Zubereitung frittiert wird, wodurch es außen einen richtig Crunch bekommt. Anschließend wird das Hähnchen mit der hauseigenen Gewürzmischung von „mild“ bis „really fucking hot“ gewürzt. Klingt geil, will ich haben! Und wenn wir schon dabei sind, einmal alles was da ist, bitte!

Damit die Wartezeit nicht langweilig wird, begleite ich Ben und Fabian - beides übrigens original Düsseldorfer Jungens - in die Küche und schaue beim Chicken machen zu. Dabei erfahre ich, dass neben dem Chicken auch das Thema Wein und Bier im Hitchcoq eine große Rolle spielt. Dabei sind die beiden spezialisiert auf "Natural Wines", also nachhaltig und naturnah produzierte Weine, biodynamisch oder sogar Demeter zertifiziert und kaum bis komplett ungeschwefelt.

Dazu gibt es, neben Bierspezialitäten von kleinen Brauereien aus dem In-und Ausland, noch ein hauseigenes, von Fabian selbst gebrautes, Altbier, welches natürlich ganz im Hitchcoq-Style den Namen "Alt(Fred)" trägt.

Auf die Frage, ob die beiden nun ein Speiselokal eröffnet haben in dem man auch an der Bar sitzen kann oder eine Bar in der man auch was zu Essen bekommt lachen beide und erklären, dass weder das eine noch das andere richtig ist. Es ist die Mischung. Die Gäste sollen gerne vorbeikommen um zu speisen, aber genauso gut kann man sich auch einfach nur ein Bier oder ein Glas Wein gönnen. Es ist also für jeden was dabei.

Das Essen ist nun übrigens fertig und es geht zurück ins Lokal, wo ich nun das Nashville Hot Chicken als Wings, Drumsticks und Fillet in unterschiedlichen Schärfegraden probieren darf. Und ich kann euch sagen, das sind absolute Fingerablecker mit Suchtpotentail!
Dazu gibt es als traditionelle Beilagen Coleslaw, Fries, Mac’n’Cheese, Collard Greens und Kürbis - alles hausgemacht!

Ein solcher Mix ist auch super für kleine und größere Grüppchen geeignet, denn dann wird einfach alles als Bucket zum Teilen in die Mitte bestellt und jeder kann nach Herzenslust naschen und probieren.


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IMPRESSIONEN


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MEIN FAZIT

Ein wunderbares Konzept und eine kulinarische Bereicherung für die Stadt - unbedingt ausprobieren!


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Hitchcoq
Nordstraße 30
40477 Düsseldorf
 Mo, Mi. und Do.: 17 - 22 Uhr
Fr.: 17 - 23 Uhr
Sa.: 11 - 23 Uhr
So.: 11 - 21
Di.: geschlossen


www.hitchcoq.de


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