1876

Küchenchef: Daniel Dal-Ben | Küchenstil: International

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Daniel Dal-Ben und sein 1876 (vormals Tafelspitz 1876) sind die wohl am meisten unterschätzte kulinarische Kombi in Düsseldorf. Dal-Ben zählte nie zu den "lauten", war nie mediengeil und hat sich nirgendwo in den Vordergrund gespielt. Wahrscheinlich läuft er genau deshalb bei den meisten essensbegeisterten Menschen immer noch komplett unter dem Radar.

Das ist nicht nur unglaublich schade, sondern eigentlich auch total paradox, denn nicht nur, dass er als waschechter Düsseldorfer Jung der Lokalmatador unter den Sterneköchen der Stadt ist, wahrscheinlich ist er auch einer der besten unter ihnen. Auf jeden Fall ist er der wandlungsfähigste von allen.

Er hat keinen festen Küchenstil und dennoch eine ganz unverkennbare Handschrift. So kann es sein, dass man an einem Abend ein sehr italienisch geprägtes Menü bei ihm isst und nur wenige Tage später gibt es plötzlich eine komplett neue Karte. Dann geht es womöglich eher frankophil zu, vielleicht eher deutsch-regional, eventuell auch sehr asiatisch angehaucht oder stark südamerikanisch...und vielleicht auch eine Mischung aus allem.

Er macht halt das, worauf er gerade Lust hat. Und das kann er auch am besten, denn so hat er seine Küche in den vergangenen 15 Jahren geprägt. Er hat nie bei den Bourgueils, Wohlfahrts oder Witzigmanns unseres Landes gekocht, sondern im Düsseldorfer Brauhaus gelernt und die Haute Cuisine für sich selber erfunden - und zwar so gut, dass mittlerweile seit zehn Jahren in Folge der Stern über dem 1876 leuchtet.

Probiert ihn doch einfach mal aus, den wahrscheinlich offenkundigsten Geheimtipp in Düsseldorf.

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