Brauerei Schumacher

Küchenchef: --- | Küchenstil: Deutsch · Gut Bürgerlich

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1.702 Thaler, 13 Groschen und 6 Pfennige - diesen Betrag investierte Bierbrauer Joh. Matthias Schumacher im Jahre 1838 in die Einrichtung seiner eigenen Brauerei, in der seither das älteste und eines der bekanntesten Altbiere unserer Stadt gebraut wird.


Ich weiß nicht, ob ihr das auch kennt, aber als ich in den 80ern ein kleiner Bengel war, tranken die Erwachsenen abends immer ein Fläschchen Bier. Unter der Woche war das meist irgendeine 0815 Biermarke vom Niederrhein die halt gerade im Angebot war. Aber am Wochenende, da gab es immer eine ganz besondere Flasche und das war die 1-Liter Schumacher mit Bügelverschluss, wo die Kids sich stets darum gekloppt haben, wer den "plöppen" darf.

So vergeht die Zeit, aber die Tradition bleibt zum Glück - beispielsweise im Schumacher Stammhaus auf der Oststraße. Dieses Lokal zählt zu den wenigen renommierten Brauhäusern, welches nicht direkt in der Altstadt beheimatet ist. Was der Stimmung im Übrigen keinen Abbruch tut. Ganz im Gegenteil.

Das Ambiente ist genau so, wie man es sich vorstellt: Richtig schön urig und es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Und kaum hat man ein Plätzchen gefunden ist  auch schon ein Köbes mit einem frisch gezapften Bier zur Stelle.

Und damit man nicht nach drei, vier Bierchen schon in den Seilen hängt, gehört zu einem richtigen Brauhausbesuch natürlich auch ordentlich was auf den Teller. Und da hat die Speisekarte einiges zu bieten, vor allem die beliebten deftigen Klassiker der rheinischen Brauhausküche wie Reibekuchen, Düsseldorfer Pillekuchen, gebratene Blutwurst, Schweinebraten, eine knusprige Schweinehaxe und vieles mehr.

Inspiration

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