Da Vinci

Küchenchef: Daniel Pape | Küchenstil: International

9,1 8,8 9,0 9,1 9,0 27

Mitte Januar verschlug es mich auf meiner kulinarischen Reise nach Koblenz, um dort das Restaurant Da Vinci zu besuchen. Und während ich so die letzten Kilometerchen durch die Stadt fahre finde ich, dass Koblenz zurecht den Beinamen „Beamtenstadt“ trägt, denn es geht hier allgemein doch sehr gemütlich, ruhig und verschlafen zu. Entsprechend entspannt gestaltet sich auch die Parkplatzsuche, weshalb ich noch eine kleine Runde durch den gegenüberliegenden Schlosspark drehe, bevor ich weiter zum Restaurant schlendere.

Beim Betreten des Da Vinci springt mir gleich die großzügige weiße Bar ins Auge. Sie ist Teil des modernen, puristischen Innendesigns, welches dem Restaurant, seit einer aufwendigen Renovierung vor vier Jahren, sein geradlinig-elegantes Ambiente verleiht.

Im Zuge der Renovierungsphase wurde mit Daniel Pape auch ein neuer Küchenchef angeheuert, der auf einige renommierte Stationen in seiner Vita zurückblicken kann. So hat er unter anderem bei Thomas Bühner im La Vie***, Christian Jürgens in der „Überfahrt“*** und Joachim Wissler im Vendôme*** gekocht.

Mit diesem Erfahrungsschatz kreiert er hier eine wunderbare eigene Handschrift auf Basis der klassisch französischen Küche, die er kreativ und modern interpretiert. Mit  seinen Gerichten fokussiert er sich dabei stets auf wenige Komponenten von bester Qualität.

Ich entschied mich, diese in einem siebengängigen Menü zu probieren und war sehr begeistert. Vor allem der Steinbutt mit grünem Spargel und Krustentierschaum, sowie die Jakobsmuschel mit Rettich und Joghurt und der Schweinebauch mit Schwarzwurzeln à la Carbonara, sind mir dabei ganz besonders in Erinnerung geblieben.

Inspiration

das könnte Dich auch interessieren

Loading...