Grammons

Küchenchef: Dirk Grammon | Küchenstil: Französisch · Europäisch

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Auf meine Recherchereise für Best oft he West habe ich im vergangenen halben Jahr auch das Ruhrgebiet und hier vor allem Dortmund als wunderbare Destination für kulinarische Highlights in der Region entdeckt. So auch das, im letzten Jahr eröffnete, Grammons, welches in einem Wohnhaus beheimatet ist und konzepttechnisch als Ensemble aus Restaurant und Weinbar auftritt.

Das Interieur überzeugt durch einen gelungen Mix aus Klassik und Moderne und schafft so eine angenehme und vor allem entspannte Atmosphäre, bei der ich mich gleich auf Anhieb wohlfühle.

Ich nehme im hinteren Bereich des Restaurants Platz und treffe auf meinem Weg dorthin auf Inhaber Dirk Grammon, der in der offenen Küche mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt ist. Bei einem kleinen Plausch erklärt er mir seine Philosophie: „Unsere Küche verfolgt eine klare Linie, stets fokussiert auf die Qualität der Produkte, welche wir natürlichen Ursprungs, mit Beilagen aus den verschiedenen Jahreszeiten, kombiniert mit einer guten Sauce, präsentieren.“ sagt er.

„Dabei ist es unerheblich, ob es die Forelle aus dem Sauerland, der Steinbutt und Hummer aus der Bretagne, die Jakobsmuschel aus Schottland, das Wild aus der Region, das Lamm aus der Eifel oder das Rind aus Australien, der USA oder aus Deutschland ist. Die Einflüsse der Gerichte sind keinesfalls festgeschrieben. Es können französische oder italienische Einflüsse sein, genauso wie deutsche oder japanische. Nach dem Motto, was das Gericht braucht, um gut zu sein, wird gemacht.“ erklärt er weiter.
Voraussetzungen wie ich sie liebe.

Und so lasse ich mich, wie ich es gerne und oft tue, beim Menü überraschen und wurde für diese Entscheidung mal wieder belohnt.

Besonders gut gefielen mir der Blauflossenthunfisch als Tataki und Tatar, sowie der Hummer aus Oosterschelde und dem bretonischen Wolfsbarsch.

Inspiration

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