HeimWerk

Küchenchef: Dennis Goldmann | Küchenstil: Deutsch

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„Schnitzel-Bayern übernehmen das Hausmanns“. Als ich diese Schlagzeile in der Düsseldorfer Medienlandschaft gelesen habe, war mein erster Gedanke "Auf Hambuger Misserfolg folgt Münchner Misserfolg!". Aber ich wurde eines Besseren belehrt.


Als das HeimWerk Ende 2019 in den Räumen der ehemaligen Mälzer-Debakel-Location Hausmann’s in der Altstadt eröffnete, war der Start zwischen mir und dem aus  München stammenden Konzept etwas holprig. Dies war allerdings nicht dem Konzept selbst oder der Küchenleistung geschuldet, sondern vielmehr der aus meiner Sicht eher lausigen PR-Arbeit. Diese konnte man auf die omnipräsente Schlagzeile „Schnitzle-Bayern eröffnen in Düsseldorf“ reduzieren, was mit Blick in die Glaskugel ungefähr so viel bedeutet wie „Auf Hamburger Misserfolg folgt Münchner Misserfolg“.

Aber ich ließ mich eines besseren belehren, was vor allem der Hartnäckigkeit von Betriebsleiter Frank- Oliver Falter geschuldet ist. Dieser hat mich bei einem Wir-futternuns-gemeinsam-quer-durch-die-Speisekarte-und-quatschen-dabeine-Runde-unter-Männern-Lunch vom HeimWerk Konzept überzeugt.

Dieses basiert auf den fünf Grundsätzen regionale Lieferanten (1), Fleisch aus artgerechter Tierhaltung (2), nachhaltige Landwirtschaft (3), keine Fertigprodukte (4) und keine Lebensmittelverschwendung (5). Eine Übersicht der einzelnen Lieferanten prangert übrigens an der Wand.

Und schmecken tut es natürlich auch. Meine Favoriten, die bei keinem Besuch auf dem Tisch fehlen sollten, sind das Knusperschnitzel vom Schwein, das Bayerische  Cordon Bleu mit Rauchschinken und Obazda Füllung, die Kalbs-Fleischpflanzerl, das Backhendl und die Käsespätzle mit Röstzwiebeln.

Inspiration

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