IUMA by Dyllong & De Luca

Küchenchef: Pierre Beckerling | Küchenstil: Japanisch · Cross over

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Dieses Restaurant zählt für mich zu den spannendsten Neueröffnungen des Jahres und hat mit Sicherheit das Potential, der neue kulinarische "Hotspot im Ruhrpott" zu werden.

Bonito mit Spargel, brauner Butter und Sauerampfer“, das war das allererste Gericht, welches hier, im Mai 2019, einem Gast serviert wurde. Und dieser Gast war ich. Ich hatte sogar das ganz große Glück, dass es ein exklusiver Einblick war den ich erleben durfte, denn ich war bereits drei Tage vor der eigentlichen Eröffnung eingeladen und bin somit Gast der allerersten Stunde.

Und als mir damals die ersten Gänge zubereitet und serviert wurden, war für mich sehr schnell klar: das IUMA hat das Zeug dazu der neue „Hotspot im Ruhrpott“ zu  werden.

Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls perfekt, denn hinter dem Konzept stehen Michael Dyllong, den viele von euch wahrscheinlich als Küchenchef des Restaurant Palmgarden in der Spielbank Hohensyburg kennen, und Ciro De Luca, dem das Gastgebertum quasi in die Wiege gelegt wurde. Die beiden betreiben bereits sehr erfolgreich das Restaurant VIDA, welches gleich nebenan zu finden ist und lediglich durch eine Schiebetür vom IUMA getrennt ist. Dort verfolgen sie ein Casual Dining Konzept mit einem qualitätsbewussten Stilmix aus mediterraner, asiatischer und gutbürgerlicher Küche.

Mit dem IUMA by Dyllong & De Luca wollen die beiden nun einen Schritt weiter gehen und hier im Ruhrgebiet kulinarisch in neue Sphären vorstoßen. Exklusiver, intimer, kreativer, präziser, extravagant und vor allem einzigartig.

Der Küchenstil ist japanisch inspiriert und zur Wahl steht lediglich ein Menü in fünf, sieben oder zehn Gängen.

Als Küchenchef agiert dabei Pierre Beckerling; ein junger, kreativer und hoch motivierter Koch, den vor allem seine Zeit in Shanghai prägte, der aber zuvor auch bereits zweieinhalb Jahre bei Michael im Palmgarden tätig war. Michael und Ciro wissen also genau, was für ein Talent sie sich hier geangelt haben.

Gekocht wird übrigens vor den Augen der Gäste, denn die Küche ist komplett offen und in den Gastraum integriert. Je nachdem von welchem Standpunkt aus man es  betrachtet, könnte man natürlich auch sagen, dass der Gastraum in die Küche integriert ist.

Aber egal, wie man es auch dreht und wendet, für mich ist das IUMA definitiv eine der spannendsten Neueröffnungen des letzten Jahres. Und mir ist es völlig unverständlich, wieso das Restaurant beider Sternevergabe Anfang März leer ausging und lediglich mit dem MICHELIN Teller völlig unter Wert angepriesen wird.

Zumindest der Gusto hat mitbekommen das hier richtig was passiert und das IUMA zur Neueröffnung des Jahres gekürt.

Inspiration

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