La Cuisine Rademacher

Küchenchef: Marlon Rademacher | Küchenstil: Französisch · International

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Dreißig Kölner Restaurants führt der Guide Michelin als Empfehlung in seiner aktuellen Ausgabe. Warum auch immer, sind 29 davon auf der linken Rheinseite beheimatet und lediglich ein einziges auf rechten. Eine plausible Erklärung dafür kann ich mir nicht wirklich herleiten, aber ich wünschte, es wäre genau umgekehrt. Denn dann würde man sich als auswärtiges Leckermäulchen das Verkehrschaos ersparen, welches in der Regel dazu führt, dass man beim Besuch eines Kölner Restaurants mehr Zeit auf der Straße als am Tisch verbringt.

So fahre ich an einem Freitagmittag im Mai zum allerersten Mal links anstatt rechts von der A3 ab, halte mich entspannt zwei Kilometern nur geradeaus, biege ein Mal  links ab und parke mein Auto direkt vor dem kulinarischen Leuchtturm des rechten Kölner Rheinufers; dem La Cuisine Rademacher.

Fast genau zwei Jahre ist es her, seit Marlon Rademacher, nach einer Ausbildung bei den Wilbrands in Odenthal und Stationen wie dem Waldhotel Sonnora, dem Tirso auf Mallorca und dem "Wein am Rhein", hier seine "Cuisine" eröffnete und seither, mit einem Mix aus französischer Raffinesse und internationalem Crossover auf sich  aufmerksam macht.

Das Menü wechselt er dabei in einem Rhythmus von vier Wochen und bietet zusätzlich Mittwochs bis Freitags einen täglich wechselnden Casual-Lunch.

Ich habe mich im Vorfeld mit Marlon abgestimmt und bekomme daher die berühmte Extrawurst, abseits des normalen Mittagskarte, gebraten. Fünf Gänge sollten es werden. Vier davon aus der Abendkarte und mit dem Confit vom Spanferkel aus Schwäbisch Hall mit Erbse, Minze und Salatherzen ein weiterer Gang, den Marlon gerade erst ausgetüftelt hat und der erst ab der kommenden Woche den Gästen serviert wird.

Inspiration

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