Meisenheimer Hof

Küchenchef: Markus Pape | Küchenstil: Französisch · Deutsch · Regional

8,7 8,6 8,6 8,9 8,7 60

Der gebürtige Sauerläner Markus Pape hat seine kulinarische Heimat in Meisenheim gefunden und hier in den letzten Jahren eine wunderbare Kombination aus Weinhotel, Restaurant, Café und Eventlocation erschaffen.

Wie ich es schon des Öfteren beschrieben habe, ergeht es mir ganz häufig so, dass ich gerade auf den letzten Kilometern meiner Tour zu einem Restaurant wunderbar abschalten und zur Ruhe kommen kann. Vor allem dann, wenn ich wie heute in Rheinland-Pfalz unterwegs bin, wo, verglichen mit dem Rheinland, der Horizont immer grün und doppelt so weit entfernt zu sein scheint. Die letzten Meter durch die schnuckeligen Gassen des kleinen Örtchen Meisenheim, wo mit dem Meisenheimer Hof   das Ziel meiner heutigen Reise liegt, steuern ihr Übriges zum Wohlfühlfaktor bei.

Vor dem Eingang werde ich schon von Gastgeber Markus Pape erwartet, der mir vor dem Essen noch das Gesamtkonstrukt seines Meisenheimer Hofs zeigen wird. Und es gibt einiges zu sehen, denn in den letzten Jahren ist hier eine wunderbare Kombination aus Weinhotel, Restaurant, Café und Eventlocation entstanden.

Wir beginnen zunächst mit den Speiseräumen im prächtigen barocken Hauptgebäude. Drei an der Zahl stehen dem Gast zur Auswahl. Weiter geht es in einem mittelalterlichen  Gewölbe hinter dem Restaurant, wo sowohl eine moderne Bar, als auch der Weinkeller zu finden sind. Eine Etage höher befinden sich die toll ausgestatten Hotelzimmer, welche nach Weinbergen der Region oder prominenten Menschen aus dem Bereich Kulinarik benannt sind. Außerdem gibt es noch ein  Apartment, welches aufgrund der tollen Ausstattung auch gerne als Kochschule genutzt wird. So waren hier wenige Tage zuvor beispielsweise noch die Jeunes  Restaurateurs zum Experimentieren zu Gast.

So viel zur Location; widmen wir uns nun dem kulinarischen Teil. Als gebürtiger Sauerländer hat Markus nach Wanderjahren mit Zwischenstopps in höchstdekorierten Häusern wie dem "Schiffchen" in Düsseldorf oder Joachim Wisslers Vendôme, seit 2013 hier seine kulinarische Heimat gefunden. Für seine Gerichte verwendet er hochwertige, saisonale und am liebsten regionale Zutaten und lässt sich von unterschiedlichen Küchenstilen inspirieren.

Für mich hat Markus ein wunderbares, viergängiges Menü, bestehend aus der Gänseleber, der Sülze, dem Winterkabeljau und dem Rehrücken zusammengestellt.

Dazu probiere ich ein bisschen querbeet aus der hervorragenden Weinkarte, welche eine Vielzahl an Eigengewächsen des Hauses bereithält. Aufgrund der persönlichen Leidenschaft vom Chef steht aber auch, und das freut mich persönlich ganz besonders, eine umfangreiche und sehr ansprechende Auswahl an Weinen aus dem  Bordeaux bereit.

Inspiration

das könnte Dich auch interessieren

Loading...