Rubens

Küchenchef: Ruben Baumgart | Küchenstil: Österreichisch

9,0 8,9 8,9 9,0 9,0 44

Wenn ich sage, dass ich im Rubens ein Gast der ersten Stunde bin, dann könnt ihr das ruhig wörtlich nehmen, denn der allererste Gast, den Cornelia Stolzer am 15. Oktober 2019, also am Eröffnungstag, begrüßte und zum Tisch eskortierte, war ich. Und wenn der Gast nach mir nicht nur einen schnellen Teller, sondern so wie ich die halbe Speisekarte rauf und runter gefuttert hätte, dann könnte ich mir heute eine Rechnung mit der Nummer 1 einrahmen, anstatt mit der Nummer 2.

Aber egal, der Typ weiß ja gar nicht, was er alles verpasst hat. Oder er hat sich lediglich Appetit geholt und war an einem anderen Tag noch einmal hier. So wie gefühlt die halbe Stadt, denn seit der Eröffnung ist das Konzept eingeschlagen wie eine Bombe und zu Stoßzeiten hat man Mühe, überhaupt einen Platz zu bekommen. Ohne  Reservierung läuft da gar nichts.

Was Conny und Ruben hier auf die Beine gestellt haben, ist aber auch einfach zu gut und hat in Düsseldorf ein Alleinstellungsmerkmal. Österreichische Küche heißt das Zauberwort, auch wenn dies nur die Grundzutat des Erfolgsrezepts ist. Denn klar bekommt man hier Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Kaiserschmarrn und Backhendl in absoluter Champions-League Qualität, aber Ruben kann noch viel mehr.

Am besten lässt man sich mit dem achtgängigen Überraschungsmenü auf eine Reise durch die Rubens-Küche entführen, denn das ist ganz großes kulinarisches Kino,  teilweise auf Sterneniveau.

Dazu Conny als Rubens kongeniale Partnerin - übrigens nicht nur im Restaurant sondern auch privat - die mit perfektem Service, österreichischem Charme und Dialekt, sowie ganz viel herzlicher Gastlichkeit dem Besuch die Krone aufsetzt.

Für mich ist das Rubens nicht nur der Newcomer des Jahres, sondern auch eines meiner Lieblingsrestaurants in der Stadt.

Inspiration

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