Victor's Fine Dining by Christian Bau

Küchenchef: Christian Bau | Küchenstil: Französisch · Japanisch · Fusion

10,0 9,7 10,0 9,9 9,9 1

„Produktqualität steht bei mir über allem. Auf die Teller kommt nur das Beste und so suche ich nach dem allerbesten Produkt, das weltweit zu bekommen ist. Dabei spielt der Preis keine Rolle, sondern einzig und allein die Qualität.“. Das sagte Christian Bau zu mir und der Abend in seinem spiegelt genau dies in Perfektion wider.

Pünktlich um 19:00 Uhr stehe ich zum zweiten Mal an diesem Tag vor dem Restaurant, welches sich übrigens im Schloss Berg, einem kleinen Renaissance-Schloss aus dem 16 Jahrhundert, befindet. Dieses wurde Ende des Jahrtausends von der Victor’s Gruppe übernommen, welche hier 1998 das Gourmet-Restaurant mit Christian Bau als Küchenchef eröffnete.

Ich betrete das Schloss und werde von Restaurantleiterin Julia Pleintinger in Empfang genommen, die mich zu meinem Tisch im hinteren Teil des Gastraums, unter der roten Sonne Japans, geleitet. Neben drei roten Rosen ist auch ein kleines Schildchen auf dem Tisch platziert, welches den Gast, im Sinne des Genusses und Rücksichtnahme darum bittet, auf das Fotografieren mit Fotoapparaten und oder Blitz zu verzichten. Finde ich top.

Da ich der erste Gast bin, kann ich völlig ungeniert meinen Blick in die Runde schweifen lassen. Normalerweise finden hier knapp 30 Gäste Platz. Bedingt durch Corona musste die Kapazität allerdings etwas reduziert werden, weshalb das Restaurant in knapp 30 Minuten mit insgesamt 24 Gästen komplett belegt sein wird.

Die Atmosphäre im Restaurant ist locker und entspannt. Schlips und Kragen oder das Abendkleid von Chanel dürfen gerne im Schrank bleiben. Es geht entspannt und ungezwungen zu, was durch die entspannte Musik noch unterstrichen wird. Ich fühle mich auf Anhieb rundum wohl.

Nach kurzer Zeit ist Julia Pleintinger wieder zur Stelle und hat die Aperitif- und Einstimmungskarte dabei, welche auf der linken Seite allerlei Prickelndes offeriert und auf der rechten Seite verrät, was mich kulinarisch zur Einstimmung auf den Abend erwartet. Sage und schreibe sieben Köstlichkeiten werden mich erreichen, bevor das eigentliche Menü beginnen wird. Dieses kenne ich an dieser Stelle übrigens noch nicht und mir wird auch nichts zur Auswahl gestellt. Später mehr dazu.

Was aber natürlich besprochen wird, ist das Thema Wein. Zuständig dafür ist Nina Mann, die vor Kurzem vom Gault&Millau zur Sommelière des Jahres 2020 gekürt wurde. Sie bringt mir eine daumendicke, wunderbar ausgestattete Weinkarte, die allerlei Positionen bereithält, die mich sehr interessieren würden. Schade, dass ich nicht drei genusserprobte Freunde dabei habe, denn dann könnte man sich hier richtig austoben. Schlussendlich verlasse ich mich einfach auf die ausgezeichnete Sommelière und wähle die Weinbegleitung.

Die ganze Geschichte findet ihr im Blog...hier geht's lang

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