YOSO

Küchenchef: Sarah Henke | Küchenstil: Fusion

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„Essen verbindet Menschen und macht glücklich.“, das sagt Sarah Henke. Und mit ihrer Aromenküche, bei der alle Kreationen einem der vier Grundelemente Feuer, Wasser, Erde oder Luft entsprechen, stellt sie dies, auf überraschende Art unter Beweis.

Ich befinde mich immer noch auf meiner „Elf Sterne in 55 Stunden“-Tour und bleibe für meine dritte Station auf dieser Reise gleich in Andernach, wo ich gestern bereits einen fantastischen Abend im PURS verbracht habe. Jetzt, nur zwölf Stunden später, stehe ich vor der knallorangefarbenen Fassade des YOSO, wo Küchenchefin Sarah Henke ein exzellenter Ruf vorauseilt.

Sarah, die gebürtig aus Südkorea stammt, arbeitete nach ihrer Ausbildung zunächst bei Dieter Müller*** und später auch bei Sven Elverfeld***, bevor sie 2011 als Küchenchefin nach Sylt ins Restaurant Spices ging, welches 2014 mit einem Stern ausgezeichnet wurde.

Seit 2015 ist sie Küchenchefin im YOSO, wo sie mit ihrer unverkennbaren Handschrift einer kreativen, von der Geschmacksvielfalt Asiens geprägten, Aromenküche schnell für Aufsehen sorgte und 2018 ebenfalls mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

Das YOSO ist übrigens Teil des Gastronomietrios, zu dem auch das PURS und das Ai Pero zählen und welches die Stadt Andernach in den letzten Jahren kulinarisch in neue Sphären katapultiert und zu einem Hotspot für Foodjunkies im nördlichen Rheinland-Pfalz etabliert hat.

Sarah hat für mich zum Lunch ein ChefsChoice-Menü vorbereitet, auf welches ich ganz besonders gespannt bin. Bisher kannte ich koreanische Einflüsse im  „Gourmetbereich“ nur von Jörg Wissmann im Düsseldorfer Agata’s. Diese Geschmackswelt hat mich aber so fasziniert, dass ich in den vergangenen fünf Jahren jedes einzelne seiner Menüs probiert habe.

Und auch hier finde ich Sarahs Kreationen einfach großartig. Besonders gut gefällt mir, dass diese deutlich spicyger und weniger europäisiert sind, als ich es gewohntbin und mich mit ordentlich Power auf dem Teller in Geschmack und Textur wunderbar überraschen. Allein der Schweinebauch ist für mich ein Gericht mit Suchtpotenzial.

Inspiration

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