Atelier Midori: Fine Dining in der alten Scheune
In Lippetal hat Thomas Klasna eine ehemalige Scheune in ein Fine-Dining-Restaurant verwandelt. Gekocht wird französisch-japanisch, mit einem klassischen und einem komplett veganen Menü.

Vor ein paar Monaten hat mir Thomas Klasna erzählt, dass er ein neues Konzept eröffnet. Thomas kenne ich schon aus seiner Zeit im Denkma(h)l in Hamm und in der Guten Stube im Parkhotel Herne, entsprechend gespannt war ich. Im Oktober war es dann so weit, und es ging für mich nach Lippetal ins Atelier Midori.
Das Restaurant liegt mitten im Grünen auf einem großen Hof, auf dem auch das Tante Malchen mit Landcafé und Hofladen zu Hause ist. In der ehemaligen Scheune sitzt du jetzt zwischen waldgrünen Wänden, Eichentischen und Stahlregalen voller Pflanzen, und an der Bar mit der grün beleuchteten Flaschenwand bleibst du gern noch auf ein Glas hängen.
Thomas hat sich der Mischung aus französischer und japanischer Küche verschrieben und kocht zwei Menüs: „Monet & Midori“ und ein komplett veganes Menü. In Vorarlberg hat er ab 2019 zwei Jahre lang rein vegan gekocht, Neuland ist das für ihn also nicht. Bei mir gab es aus beiden Menüs einiges, vom Taschenkrebs mit Kürbis und Sudachi über das Reh mit Quitte und Shiitake bis zum Sellerie-Wellington mit Trüffel.
Das Team ist super jung, und alle haben richtig Bock. Die Richtung ist klar, Thomas will in den Guide Michelin. Die Weichen sind gestellt, mal gucken, wann der Zug ankommt. Das Atelier Midori bekommt einen tollen Platz in der neuen Ausgabe des EssBerichte-Magazins, und meine ganze Neuvorstellung steht auf der Hausseite.